Impfziel erreicht!

Am Anfang war ein Plan … ein sehr ambitionierter Plan. Das jüngste der Bundesländer, ohnehin schon längst Führender bei der österreichweiten Durchimpfungsrate, wollte noch besser werden. Ein ganzes Stück weit besser: In einer Zeitspanne von knapp zwei Monaten – 11. September bis 11. November – sollten weitere 10.000 BurgenländerInnen motiviert werden sich impfen zu lassen. Guter Plan. Doch wie stellt man das an?

Am Anfang war die Idee

Ein paar gescheite Köpfe machten sich daran ein Konzept zu erstellen. Gesagt, getan: Woman- und Manpower aus dem ganzen Burgenland, eine ganze Armada aus Rechnern und Bildschirmen, so viel Kaffee, um den Neusiedler See dreimal zu überschwemmen, rauchende Köpfe, Flipcharts und Papierkörbe und am Ende die zündende Idee und deren Umsetzung: die Impflotterie für das Burgenland.

Als die Impflotterie eine Erfolgsstory wurde

Durch die hervorragende Firmen-übergreifende Zusammenarbeit von Landesverwaltung, Landesholding sowie Kommunikationsunternehmen ging am 11. September frühmorgens die österreichische Pionierleistung „burgenlandimpft.at“ online. Mit Argusaugen betrachteten Bund, die anderen Länder, die eigenen Medien wie auch internationale Stellen diese menschliche, kreative, technische Leistung. Wöchentlich bis täglich füllte die burgenländische Impflotterie Schlagzeilen, Österreich – um nicht zu sagen die Welt – zählte mit.

Der Rest ist Erfolgsgeschichte, denn die BurgenländerInnen liefen zur Bestform auf, die Kommunikationsprofis trommelten, die burgenländischen Ärztinnen und Ärzte impften um die Wette und die Lotterie nahm ihren gewünschten Lauf.

Mehr als eine „Stichprobe“

Über eine Woche früher als das gesetzte Ziel, nämlich am 3. November 2021, wurde es von den Dächern posaunt: Das ambitionierte Impfziel ist erreicht, weitere 10.000 BurgenländerInnen haben ihren Erststich erhalten. Das bedeutet, dass wir im Burgenland nun eine Impfquote von rund 81 Prozent der impfbaren Bevölkerung (entspricht ca. 73 Prozent der Gesamtbevölkerung) aufweisen. Bääämmmm! Hammer! Wahnsinn! Denn das bedeutet einerseits, dass die mit grandiosen Preisen versehene Impflotterie am 11. November (just dem Feiertag des Burgenländischen Landespatrons Hl. Martin) ausgespielt wurde und bringt auf der anderen Seite mit sich, dass – und das ist ein nicht minder wertvoller Erfolg für das Burgenland – das „Konzept Impflotterie“ von mehreren Bundesländern übernommen werden möchte.

Mittlerweile, Stand 15. November, waren es sage und schreibe über 12.900 Neu-Erstimpfungen seit dem Ausrufen der Impflotterie. Eine Zahl, die mehr ist als eine Zahl: Denn die über 12.000 impfwilligen BurgenländerInnen und mit ihnen gemeinsam alle Ausführenden dieser Kampagne beweisen, dass als starke Einheit – die das Burgenland ist – alles machbar ist.